Regionalküche der Emilia-Romagna mit Rezepten

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Hier findest du alle auf Italienisch-Kochen.Blog veröffentlichten Rezepte aus der Emilia-Romagna und bald auch Informationen über die Regionalküche der Emilia-Romagna.

Das Erstellen der Informationen über die Regionalküchen macht viel Spaß. Allerdings ist es auch relativ zeitaufwendig, zumal ja auch parallel immer neue Rezepte veröffentlicht werden wollen. Und da man nicht alles gleichzeitig machen kann, sind die Seiten für einige Regionen noch in Arbeit. Deshalb findest du hier leider momentan nur unten die Rezepte der Region, aber noch keine weitergehenden Informationen. Wenn du wissen magst, wie diese Seite einmal aussehen könnte, schau dir doch die Seiten an, die schon fertig sind: Friaul - Julisch Venetien, Marken, Umbrien, Apulien, Basilikata, Kalabrien, Sizilien.
 

Rezepte aus der Emilia-Romagna
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Vielleicht liegt es auch daran, dass bislang keine Gerichte aus dieser Region veröffentlicht sind, doch deine Auswahlkriterien auf andere Regionen bezogen durchaus Treffer zur Folge hätten. Versuche die Suche auf ganz Italien und alle Regionen auszudehnen, indem du diesem Link folgst.

 

Willst du mehr über Regionalküchen wissen, dann findest du hier noch

 

Weitere Informationen über die Emilia-Romagna findest Du auf der deutschsprachigen Wikipedia-Seite sowie der offiziellen Homepage der Regione Emilia-Romagna.

 

 

4 Gedanken zu “Regionalküche der Emilia-Romagna mit Rezepten

  • 10. April 2017 um 9:24
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    Hallo Matta, Interesse an Rezepten aus der Emilia-Romagna? Wir sind ziemlich oft dort und schätzen die Regionalküche sehr (und aktuell nur drei Rezepte bei den vielen leckeren Dingen dort ist ein bisschen wenig). Ansonsten gefällt mir Dein Block aber gut.

    Antworten
    • 12. April 2017 um 7:09
      Permalink

      Hallo Marielouise, das ist nett, vielen Dank für das freundliche Rezeptangebot (jedenfalls habe ich das so verstanden)! Aber das Problem ist nicht, dass ich keine Rezepte aus der Emilia-Romagna habe, sondern dass ich die Rezepte nicht einfach so „auf die Schnelle“ veröffentlichen mag. Vielleicht in diesem Zusammenhang ein Blick hinter die Kulissen – normalerweise ist der Ablauf folgender:

      1. Zunächst prüfe ich, ob ein mögliches Gericht überhaupt gerade „passt“: Momentan habe ich mich z.B. auf die Basilikata konzentriert und versuche einen Schwerpunkt auf diese noch etwas unbekannte Regionalküche zu legen. Oder Gerichte stehen in einem bestimmten kalendarischen Zusammenhang und müssten zu einem bestimmten Zeitpunkt veröffentlicht werden, um in den Speise-Kalender zu passen. Passen muss es auch jahreszeitlich: Z.B. ein Eis-Rezept im Winter zu veröffentlichen macht wenig Sinn. Usw. usf.

      2. Dann müssen für das Gericht Rezepte überprüft und ggf. auch gesucht werden. Oft beziehe ich meine Rezepte von der italienischen Verwandschaft oder habe vor Ort auf Reisen etwas notiert. Da ich mit dem Rezeptesammeln schon vor Jahren angefangen habe, habe ich mittlerweile auch einen ansehnlichen Rezepte-Fundus, aus dem ich schöpfen kann. Der Nachteil ist allerdings, dass ich früher beim Sammeln eher der Frage „Was schmeckt mir gut?“ gefolgt bin, während ich mich heute eher frage „Was ist ein möglichst typisches Gericht und wie sieht dessen möglichst authentische Zubereitung aus?“. Außerdem habe ich natürlich nicht vorausgesehen, einige der Rezepte vielleicht irgendwann einmal veröffentlichen zu wollen. Insofern muss ich meine gesammelten Rezepte auch daraufhin überprüfen, ob nicht etwas irgendwo Abgeschriebenes darunter ist – für den eigenen Gebrauch ist das Kopieren ja statthaft, ja sogar erwünscht, aber natürlich kann man nicht einfach ein irgendwo gefundenes Rezept so 1:1 kopieren und ins Netz stellen. Denn erstens ist die Aneignung fremden geistigen Eigentums zu Recht strafbar, vor allem aber wäre es sehr peinlich, etwas Falsches, Unsinniges abgeschrieben zu haben. Mir soll das jedenfalls auch nicht unwissentlich passieren, weshalb ich meine Rezepte immer abgleiche mit meinen Kochbüchern und auch im Internet noch einmal suche – dort eigentlich fast ausschließlich auf italienischen Webseiten, denn die deutschen Italo-Köche entfernen sich oft meilenweit vom italienischen Original, weil sie sich schon beim Abfassen des Rezepts an den eigenen Einkaufs- bzw. Beschaffungsmöglichkeiten (und am eigenen Geschmack) orientieren, während ich bemüht bin, Rezepte eben möglichst authentisch wiederzugeben und für die auch mir bewussten Schwierigkeiten, die eine oder andere Zutat zu beschaffen, Alternativen anzugeben versuche. (Bedingt gilt übrigens dieser Vorbehalt auch hinsichtlich deutschsprachiger Kochbücher, die eben auch für den hiesigen Markt geschrieben sind. Die Zeiten, in denen man Ricotta schlicht und einfach durch Quark ersetzte, sind zwar vorbei, aber so etwas wie Ricotta salata stagionata oder Cacioricotta stagionata sind in deutschen Kochbüchern auch noch nicht angekommen und werden einfach durch Parmesan oder Pecorino ersetzt …) Jedenfalls ist aus genannten Gründen eine Überprüfung eines eventuell zu veröffentlichen Rezepts immer nötig, die natürlich auch anfällt, wenn mir jemand freundlicherweise ein Rezept zukommen lassen will.

      3. Dann kommt im nächsten Schritt die Überprüfung, ob „mein“ Rezept auch tatsächlich praktisch funktioniert: Es muss mindestens einmal tatsächlich gekocht und für gut befunden worden sein, bevor es im

      4. Schritt dann auch tatsächlich veröffentlicht wird (was dann der geringste Teil der Arbeit ist).

      Du siehst, es ist ein längerer Weg, bis ein Rezept tatsächlich zur Veröffentlichung kommt. Und wenn ich jetzt nicht vorbehaltlos die von dir angebotenen Rezepte veröffentlichen mag, bitte ich das nicht als Misstrauen zu werten (ich weiß das Angebot wirklich zu schätzen), aber mein Arbeitsprinzip basiert nun mal auf einer sorgfältigen Recherche, die ich aus genannten Gründen auch für wichtig halte.

      Ich verspreche aber, mich bald mit der Emilia-Romagna intensiver zu beschäftigen. Bis dahin vielleicht ein Tipp: Im Februar/März wurde im Rahmen der Grand Tour d’Italia 2017-19 der AIFB die Emilia-Romagna sehr ausführlich vorgestellt – sehr interessant, allerdings auf Italienisch.

      HG Matta

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      • 13. April 2017 um 18:40
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        Oh jeh, das ist ja sehr aufwendig. Schon geradezu wissenschaftlich. Woher nimmst Du die Zeit? Jedenfalls bin ich jetzt nicht beleidig und freue mich auf deine Emilia-Romagna-Rezepte (Italienisch kann ich leider nicht so gut 🙁
        Und danke für die ausführliche Antwort

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        • 14. April 2017 um 12:45
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          Ganz so schlimm mit dem zeitlichen Aufwand ist es nicht: Einerseits arbeitet mein kochbegeisterter Mann mir zu, andererseits habe ich eben schon vor Jahren angefangen, Rezepte zu sammeln. Wirklich zeitaufwendig sind allerdings oft die Rezepte für den Speise-Kalender, denn die Traditionen, die darin zum Ausdruck kommen, sind oft nur sehr regional begrenzt und damit wenig publiziert – oft habe ich auf einen Hinweis nur ein Rezept gefunden, und das ist mir dann quantitativ zu wenig abgesichert.
          Trotz Bemühens um Genauigkeit ist das Ganze aber noch nicht wissenschaftlich – das wäre es erst, wenn ich als Kulturhistorikerin mit Schwerpunkt Gastronomie o.ä. in Italien in irgendwelchen Archiven herumstöbern würde und und aufgrund der von mir ausgegrabenen Dokumente schlüssig belegen könnte, wer denn nun das Ragù alla bolognese wirklich erfunden hat … Wäre vielleicht was, wenn mal eine berufliche Neuorientierung ansteht, aber zur Zeit macht mir mein Beruf (bei dem ich allerdings die Arbeitszeit reduziert und auch dadurch mehr Zeit fürs Kochen habe) noch ziemlich Spaß.
          Schöne Ostern!

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